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Oxidativer Stress - ein echtes Gesundheitsrisiko

Was ist oxidativer Stress?

Oxidativer Stress bedeutet eine vermehrte Bildung von Sauerstoffradikalen, eine Form des Entzündungsprozesses. Bis zu einem gewissen Grade ist das sinnvoll und zweckmäßig. Angesichts von Stress jedweder Art nimmt der oxidativer Stress jedoch Oberhand und verursacht Schäden an den lebenswichtigen Zellmembranen und Proteinen.

  • Sauerstoffradikale sind stark reaktionsfreudig.
  • schädigen Proteinenstrukturen und unsere DNA (das Erbgut einer Zelle)
  • Es entstehen Kettenreaktion in der Zelle, die die inneren Zellstrukturen beschädigen
  • Folge ist eine beschleunigte Zellalterung,

Schutz vor oxidativem Stress bieten Antioxidantien die die Radikalreaktion bremsen ohne neue Radikale entstehen zu lassen.

Eine gute Ernährung und moderater Sport tragen ebenso erheblich bei zum Schutz vor überschiessender Oxidation.

Oxidativer Stress wird intensiviert durch: 

  • Genuss- und Suchtmittel: Alkohol, Drogen, Zigaretten verursachen oxidativen Stress und müssen entgiftet werden. Antioxidantien helfen dabei.
  • Autoimmunerkrankungen und Infektionen mit latent unterschwelligen Entzündungen verursachen oxidativen Stress. Diabetiker profitieren von Antioxidantien besonders.
  • Angst, Depression, oder einfach Dauerstress ist einer der Hauptverursacher von oxidativem Stress.
  • Degenerative Erkrankungen des Nervensystems wie Alzheimer oder Parkinson geht Jahre oder Jahrzehnte langer oxidativer Stress voraus und tragen wesentlich zur Krankheit bei.
  • Oxidativer Stress kann zu Krebsarten beitragen. 
  • Elektrosmog kann oxidativen Stress verursachen

Es gibt zahlreiche Antioxidantien mit jeweils unterschiedlichen Funktionen bei bestimmten Krankheiten. Dieses Thema ist ausgesprochen vielseitig und füllt diverse Lehrbücher.

Antioxidantien reduzieren Entzündungswerte und deren Komplikationen werden deutlich weniger wahrscheinlich. Die richtige Mischung von Antioxidatien ist wichtig, um ineinandergreifende Reaktionen zu nutzen. So wird etwa Vitamin E von Vitamin C regeneriert, welches wiederum häufig durch das Coenzym Q10 regeneriert wird.

Antioxidantien sollten in Abstimmung mit einem Arzt genommen werden. Eine Selbsttherapie ist oft nicht zielführend.

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