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Allergien

In Verbindung mit Umweltgiften

Umweltgifte können die Entstehung und Verschlimmerung von Allergien beeinflussen, indem sie auf das Immunsystem und seine Reaktion auf harmlose Substanzen einwirken. Verschiedene Studien haben gezeigt, dass sowohl Indoor- als auch Outdoor-Umweltfaktoren allergische Reaktionen beeinflussen können. Zu den relevanten Faktoren zählen Luftverschmutzung, Exposition gegenüber Chemikalien und das Leben in übermäßig hygienischen Umgebungen, die die Immunantwort beeinträchtigen können.

Endokrine Disruptoren wie BPA und bestimmte Phthalate, die in Kunststoffen und anderen alltäglichen Materialien zu finden sind, können ebenfalls allergische Reaktionen beeinflussen, indem sie das Hormonsystem stören. Diese Chemikalien können dazu beitragen, die Häufigkeit von allergischen Erkrankungen zu erhöhen, indem sie die normale hormonelle Regulation des Körpers stören.

Allergien, die durch Umweltgifte ausgelöst werden können, umfassen verschiedene Arten, die sowohl das Atmungssystem als auch die Haut betreffen. Hier sind einige der wichtigsten Allergien:

  1. Atemwegsallergien:
    • Pollenallergie (Heuschnupfen): Umweltfaktoren wie Luftverschmutzung und bestimmte Chemikalien können die Empfindlichkeit gegenüber Pollen verstärken.
    • Asthma: Schadstoffe wie Tabakrauch, Feinstaub und flüchtige organische Verbindungen (VOCs) können Asthma verschlimmern oder auslösen.
    • Schimmelallergie: Schimmelpilze, die durch hohe Feuchtigkeit in Innenräumen wachsen, können allergische Reaktionen und Asthma hervorrufen.
  2. Kontaktallergien:
    • Nickelallergie: Häufig in Schmuck und industriellen Produkten enthalten. Umweltgifte können die Hautreaktion verschärfen.
    • Latexallergie: Häufig bei Menschen, die in medizinischen oder industriellen Umgebungen arbeiten.
  3. Nahrungsmittelallergien:
    • Spezifische Nahrungsmittel: Pestizide und chemische Rückstände auf Obst, Gemüse oder Getreide können bei empfindlichen Personen allergische Reaktionen hervorrufen.
  4. Haustierallergien:
    • Hausstaubmilben: Milben gedeihen in Umgebungen mit hoher Luftfeuchtigkeit, und ihre Exkremente können Allergien und Asthma verschlimmern.
    • Katzen- und Hundeallergene: Proteine im Speichel, Urin oder Hautschuppen können die Symptome bei Betroffenen verschärfen.

Zusätzlich zu diesen bekannten Allergien kann auch eine langfristige Exposition gegenüber Chemikalien wie Formaldehyd oder VOCs zu Sensibilisierungen führen, die neue allergische Reaktionen auslösen können. Das Nationale Institut für Umweltgesundheitswissenschaften (NIEHS) und die Cleveland Clinic bieten detailliertere Informationen über spezifische Auslöser und Managementstrategien für Umweltallergien.

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