Systemischer Lupus erythematodes (SLE)
Wenn das Immunsystem den eigenen Körper angreift
Erkrankung und medizinischer Hintergrund
Der Systemische Lupus erythematodes (SLE) ist eine chronische Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem fehlgesteuert körpereigene Strukturen angreift. Dabei bilden sich sogenannte Autoantikörper, die Entzündungsreaktionen in verschiedenen Organen auslösen können.
„Systemisch“ bedeutet, dass mehrere Organsysteme betroffen sein können. Häufig beteiligt sind:
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Haut und Schleimhäute
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Gelenke
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Nieren
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Herz und Lunge
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Nervensystem
Die Erkrankung verläuft meist schubweise, mit Phasen erhöhter Krankheitsaktivität und ruhigeren Intervallen.
Immunologische Hintergründe
Charakteristisch für den SLE ist die Bildung von Autoantikörpern und Immunkomplexen, die sich in Geweben ablagern und dort Entzündungsreaktionen auslösen. Diese Prozesse können mit einer systemischen Aktivierung des Immunsystems einhergehen.
Neben genetischen Faktoren werden verschiedene Auslöser diskutiert, darunter:
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Infektionen
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Hormonelle Einflüsse
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Umweltfaktoren
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Chronische Entzündungsprozesse
Im Blut lassen sich häufig erhöhte Entzündungsmarker, Autoantikörper und immunologisch aktive Substanzen nachweisen, die zur Krankheitsaktivität beitragen können.
Ganzheitlicher Ansatz im Biologicum
Im Biologicum betrachten wir den Systemischen Lupus erythematodes im Kontext möglicher systemischer Belastungsfaktoren. Ergänzend zur rheumatologischen Betreuung analysieren wir unter anderem:
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Immunologische Parameter
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Entzündungsmarker
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Stoffwechsel- und Mikronährstoffstatus
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Mögliche Umwelt- und Toxinbelastungen
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Vaskuläre Einflussfaktoren
Ziel ist es, individuelle Entzündungs- und Belastungsmuster zu erkennen und therapeutisch begleitend zu adressieren.
Die Rolle der Inuspherese bei SLE
Die Inuspherese ist ein extrakorporales Blutfiltrationsverfahren, bei dem definierte Substanzen selektiv aus dem Blut reduziert werden.
Im Kontext des Systemischen Lupus erythematodes wird die Inuspherese unterstützend eingesetzt, um:
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Zirkulierende Autoantikörper zu verringern
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Immunkomplexe zu reduzieren
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Entzündliche Mediatoren im Blut zu modulieren
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Systemische Immunaktivierung zu entlasten
Da beim SLE fehlgeleitete Immunreaktionen eine zentrale Rolle spielen, zielt die Inuspherese darauf ab, immunologisch aktive Substanzen im Blut zu reduzieren.
Wichtig ist:
Die Inuspherese ersetzt keine leitliniengerechte rheumatologische Therapie und stellt keine heilende Behandlung des SLE dar. Sie wird als ergänzende Maßnahme im Rahmen eines individuell abgestimmten Gesamtkonzeptes eingesetzt.
Spikeopathie und chronische Entzündungen – Ganzer Vortrag Dr. med. Til Steinmeier
Das Video sieht Zivilisationskrankheiten und chronische Entzündungen vor allem als Folge von Umweltgiften und plädiert für eine ursachenorientierte, ganzheitliche Medizin. Im Mittelpunkt stehen Verfahren wie Apherese, Chelattherapie und naturheilkundliche Ansätze zur Reduktion von Toxinen, Autoimmunprozessen und Entzündungen.
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