Alzheimer und Demenz
Umweltgifte gehen uns auf die Nerven
Erkrankung und medizinischer Hintergrund
Die Alzheimer-Demenz ist die häufigste Form der Demenzerkrankungen und führt zu einem fortschreitenden Verlust von Gedächtnis, Orientierung und kognitiver Leistungsfähigkeit. Früh zeigen sich häufig Wortfindungsstörungen und zunehmende Vergesslichkeit, später können Alltagskompetenz und Selbstständigkeit eingeschränkt sein.
Neben den klassischen Veränderungen im Gehirn – insbesondere Ablagerungen von Amyloid-β und Tau-Proteinen – wird die Erkrankung heute als komplexes, multifaktorielles Geschehen verstanden. Zunehmend rücken systemische Einflussfaktoren in den Fokus der Forschung. Dazu gehören:
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Chronische, niedriggradige Entzündungsprozesse
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Aktivierung des Immunsystems
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Veränderungen der Blut-Hirn-Schranke
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Vaskuläre Belastungsfaktoren und Mikrozirkulationsstörungen
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Metabolische Dysregulation
Es zeigt sich, dass neurodegenerative Prozesse nicht ausschließlich lokal im Gehirn stattfinden, sondern auch mit systemischen Veränderungen im Blut und im Immunsystem verbunden sein können.
Ganzheitliche Betrachtung im Biologicum
Im Biologicum verfolgen wir einen ursachenorientierten Ansatz. Neben der neurologischen Standarddiagnostik werden mögliche systemische Belastungsfaktoren analysiert, etwa:
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Entzündungsmarker
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Immunologische Aktivierung
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Stoffwechselparameter
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Hinweise auf Umweltbelastungen
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Vaskuläre Risikofaktoren
Ziel ist es, individuelle Einflussgrößen zu identifizieren und in ein umfassendes Behandlungskonzept zu integrieren.
Die Rolle der Inuspherese bei kognitiven Störungen
Die Inuspherese ist ein spezielles extrakorporales Blutfiltrationsverfahren. Dabei wird Blut außerhalb des Körpers über ein Filtersystem geleitet, in dem definierte Substanzen selektiv reduziert werden. Anschließend wird das gefilterte Blut wieder zurückgeführt.
Im Zusammenhang mit neurodegenerativen Erkrankungen wird die Inuspherese unterstützend eingesetzt, um:
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Entzündliche Mediatoren im Blut zu reduzieren
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Immunologisch aktive Substanzen zu verringern
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Bestimmte Eiweißstrukturen im Blut zu filtern
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Die rheologischen Eigenschaften des Blutes zu beeinflussen
Da systemische Entzündungsprozesse und immunologische Aktivierungen als mögliche Mitfaktoren neurodegenerativer Erkrankungen diskutiert werden, zielt die Inuspherese darauf ab, diese systemischen Belastungen zu modulieren.
Wichtig ist dabei:
Die Inuspherese ersetzt keine leitliniengerechte neurologische Therapie. Sie wird im Biologicum als ergänzende Maßnahme im Rahmen eines individuell abgestimmten Gesamtkonzeptes eingesetzt. Die Entscheidung für oder gegen eine Anwendung erfolgt stets nach sorgfältiger Diagnostik und ärztlicher Abwägung.
Inuspherese ursachenorientiert, Immunadsorption symptombezogen? Dr. Steinmeier zum Vergleich
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