Langjährige chronische Erschöpfung, dann Long-Covid
und Post-Vac-Syndrom
Ein Patientenfall
Die Geschichte der Patientin auf einen Blick

Sportlich sehr aktiv, Allergien, Neurodermitis

Diagnose: Sarkoidose, Immunologische Lungenerkankung

Muskel- und Organbeschwerden, Chronische Erschöpfung, Infektanfälligkeit, Kopfschmerzen, Müdigkeit

Coronainfektion, dann Long-Covid und Post-Covid

Durchführung von zwei Inuspheresen

Impfung mit Comirnaty-BionTech und die individuellen Folgen

Drei weitere Inuspheresen erhalten
Wichtiger Hinweis
Dies ist ein Einzelfall. Es können daraus keine Schlussfolgerungen für andere Patienten abgeleitet werden. Dieser aufgearbeitete Patientenfall soll als Information für Ärzte und Patienten dienen, die die Krankheitsbilder und Ursachen des Long-Covid- und Post-Vac-Syndroms besser verstehen möchten.
Überblick zum Behandlungsverlauf
Nach Corona Infektion (März 2020)
1. Inuspherese (April 2021)
Die Patientin berichtete von einer spürbaren Veränderung hinsichtlich ihrer Long-COVID-Symptome. Schwindel, Kopfschmerzen sowie Beschwerden in Sehnen und Gelenken nahmen ab. Auch die allgemeine Schwäche verringerte sich, was ihr ermöglichte, sich körperlich weniger belastet zu fühlen. Erstmals war sie in der Lage, wieder selbstständig bis zur U-Bahn zu gehen. Zudem zeigte sich eine Verbesserung bei den kognitiven Symptomen wie ‚Brain Fog‘ und dem Gefühl der Erschöpfung.
2. Inuspherese (April 2021)
Die Patientin stellte eine spürbare Veränderung ihrer Beschwerden fest. Die Schmerzen in den Gelenken und Sehnen nahmen ab, und bereits während der Behandlung berichtete sie von einer Linderung der Kopfschmerzen. Auch die Konzentrationsfähigkeit verbesserte sich, und es zeigten sich Veränderungen in Bezug auf verschiedene Symptome, die sie in den letzten Monaten und Jahren erlebt hatte. Nach der Behandlung konnte sie wieder Spaziergänge unternehmen und ihre körperliche Belastbarkeit nahm zu. Sie war sogar in der Lage, wieder Rad zu fahren und Yoga zu praktizieren. Auch die neurologisch bedingten Blasenverkrampfungen reduzierten sich, die Schlafqualität verbesserte sich, und sie fühlte sich insgesamt entspannter. Morgens hatte sie weniger Anlaufschwierigkeiten, Kopfschmerzen traten nicht mehr auf, und ihr Kreislaufsystem stabilisierte sich.
Nach Corona Impfung (Juni 2021)
3. + 4. Inuspherese (November + Dezember 2021)
Die Patientin berichtete von einer vorübergehenden Verbesserung ihrer Beschwerden. Etwa zwei Monate nach der Behandlung traten jedoch erneut verstärkte Symptome auf.
5. Inuspherese (April 2022)
Über mehrere Monate hinweg zeigte die Patientin eine anhaltende Reaktion auf die Behandlung, mit einer spürbaren Verringerung ihrer Beschwerden im Vergleich zu früheren Phasen. Bis August nahm sie wahr, dass sie sich wieder deutlich belastbarer fühlte, ähnlich wie vor 2005. Ihre körperliche Belastbarkeit verbesserte sich, die Erschöpfung nach Anstrengung nahm ab, und sie konnte wieder moderat Radfahren. Zudem berichtete sie, dass ihre Sehnen weniger angespannt wirkten und sich die Bewegungen insgesamt leichter anfühlten.
Eluat-Analyse der Patientin nach einer Inuspherese (vom April 2021)
Weitere Befunde
Zusammenfassung des Falls
Von Energie zur Erschöpfung: Der lange Weg einer unklaren Krankheit
In einer Zeit, als sie ein aktives und erfülltes Leben führte, war die Welt der Patientin von Energie und Freude geprägt. Sie war sportlich aktiv, liebte es zu laufen, und genoss die Zeit mit ihren Kleinkindern. Doch dann begannen sich plötzlich Veränderungen in ihrem Leben abzuzeichnen. Kopfschmerzen, Rückenschmerzen und eine unerklärliche Müdigkeit machten sich bemerkbar. Nach mehreren Arztbesuchen erhielt sie die Diagnose Sarkoidose, eine immunologische Lungenerkrankung, die eine umfangreiche Cortisonbehandlung erforderlich machte.
Durch die langfristige Cortison-Therapie entwickelte sie eine erhöhte Infektanfälligkeit, begleitet von starken Kopfschmerzen und einer bislang unbekannten Erschöpfung. Trotz ihres sportlichen Hintergrunds fiel es ihr zunehmend schwer, sich zu erholen – selbst nach kurzen Läufen. Ihr Alltag wurde von wiederkehrenden Infekten, Muskelschmerzen und ständiger Müdigkeit geprägt, dazu kamen neue Symptome, die ihren Körper zusätzlich beanspruchten.
Jahre lang suchte sie weiter nach Lösungen, von einem Arzt zum nächsten, auf der Suche nach Linderung für ihre Blase, die Kopfschmerzen und die anhaltende Erschöpfung. Trotz dieser Bemühungen nahm ihre Energie nur langsam ab, und sie hatte Schwierigkeiten, den Tag zu beginnen und die Treppen zu ihrer Wohnung zu steigen – etwas, das sie früher ohne Mühe geschafft hätte, nachdem sie bis zu 20 Kilometer gelaufen war.
Ihr Leben, das einst von Aktivität und Vitalität geprägt war, wurde zunehmend von der myalgischen Enzephalomyelitis bestimmt, einer Erkrankung, die bis heute viele Fragen aufwirft. Trotz all der Herausforderungen blieb sie engagiert und suchte nach Lösungen, um ihre Lebensqualität zu verbessern.
Ein Körper im Ausnahmezustand: Allergien, Mangelzustände und die Suche nach Antworten
Neben der tiefen Erschöpfung und den immer wiederkehrenden Infekten traten bei der Patientin im Laufe der Zeit weitere gesundheitliche Probleme auf. Es wurde festgestellt, dass erhebliche Mängel an Mineralstoffen, Spurenelementen und essenziellen Fettsäuren vorlagen. Ihr Immunsystem schien dauerhaft in einem alarmierten Zustand zu sein, mit stark erhöhten Entzündungswerten, nachweisbaren Autoantikörpern und einer chronischen Reaktivierung von Viren, die ihren Körper zusätzlich belasteten.
Die gesundheitlichen Herausforderungen reichten jedoch weiter zurück. Bereits im Teenageralter hatte sie nach einer umfangreichen Zahnsanierung einen kreisrunden Haarausfall entwickelt. Damals wurde der mögliche Zusammenhang mit den verwendeten Metallen – Amalgam und Gold – nicht erkannt, was eine toxische Belastung ausgelöst haben könnte. Der Haarausfall klang erst nach einer längeren Zeit und einer Cortisontherapie ab. Jahrzehntelang blieb dieses Thema unbeachtet – bis sie sich wieder inmitten der chronischen Erschöpfung wiederfand und erneut mit Haarausfall konfrontiert wurde, diesmal großflächiger und hartnäckiger.
Parallel dazu traten starke Allergien auf. Während sie früher nur gelegentlich unter leichtem Heuschnupfen litt, entwickelte sie nun allergisches Asthma, schwere Hautreaktionen und eine Vielzahl neuer Unverträglichkeiten. Nahezu alles, was sie aß, führte zu Symptomen: Ihre Augen schwellten an, ihre Haut entzündete sich, und ihre Hände schmerzten so stark, dass einfache Tätigkeiten zur Herausforderung wurden. Der Kontakt mit Wasser auf ihrer Haut verursachte brennende Schmerzen, und der Alltag wurde zunehmend schwieriger.
Es stellte sich schließlich heraus, dass sie eine ausgeprägte Nickelallergie hatte. Selbst kleinste Mengen Nickel in Gegenständen wie Töpfen, Besteck oder Lebensmitteln konnten ihre Symptome verstärken. Dies führte dazu, dass sie ihre gesamte Küche umstellen musste, auf verarbeitete Lebensmittel verzichtete und begann, konsequent frisch zu kochen. Trotz all dieser Anstrengungen blieb die Belastung hoch – immer wieder erlebte sie Momente des Frusts und der Verzweiflung, insbesondere wenn selbst alltägliche Dinge wie das Öffnen eines Portemonnaies zu einer schmerzhaften Herausforderung wurden.
Jeder Tag war ein Kampf gegen eine Vielzahl von Beschwerden, die oft unsichtbar waren – Allergien, Entzündungen und Erschöpfung. Dennoch suchte sie weiterhin nach Lösungen und nach Wegen, mit den Herausforderungen ihres Lebens besser umzugehen.
Von COVID-19 zu Long-COVID: Der schleichende Verlust von Kraft und Klarheit
Im März 2020 erkrankte die Patientin an COVID-19. Die Infektion traf sie zunächst nicht allzu schwer. Trotz ihres allergischen Asthmas und einer vorangegangenen Lungenerkrankung entwickelte sie kein Fieber und stellte fest, dass ihre Symptome relativ mild blieben. Was zunächst als harmlos erschien, stellte sich jedoch schnell als Beginn einer viel größeren Herausforderung heraus.
Kurz nach der Infektion traten starke Herzrhythmusstörungen auf, begleitet von stechenden Schmerzen in der Brust, die bis in die Schulterblätter ausstrahlten. Schließlich wurde eine Perikarditis, also eine Herzbeutelentzündung, diagnostiziert. Doch dies war nur der Anfang. Die akute Erkrankung ging bald in ein Long-COVID- bzw. Post-COVID-Syndrom über – Begriffe, die zu diesem Zeitpunkt noch wenig bekannt waren.
Die Erschöpfung, die sie bereits aus der Zeit vor der Infektion kannte, verstärkte sich erheblich. Alle drei Wochen erlebte sie Phasen starker Heiserkeit, Halsschmerzen und Kopfschmerzen, begleitet von grippeähnlichen Symptomen und intensivem Nachtschweiß. Nachts erwachte sie oft schweißgebadet, was sie zwang, das Bett neu zu beziehen. Immer wieder hatte sie das Gefühl, sich erneut infiziert zu haben, doch jeder PCR-Test blieb negativ.
Am belastendsten war jedoch der Verlust ihrer geistigen Klarheit. Konzentration fiel ihr zunehmend schwerer, ihre Gedanken schienen wie in Nebel gehüllt. Strukturiertes Denken wurde immer schwieriger, bis sie schließlich eine Erklärung für dieses diffuse Symptom fand: Brain Fog. Dieser Begriff half ihr, das unerklärliche Gefühl zu benennen. Doch die Erkenntnis brachte keine Erleichterung, da das klare Denken, das sie früher auszeichnete, weiterhin unerreichbar schien, was ihre tägliche Belastung weiter verstärkte.
Die Suche nach der Ursache: Umweltmedizinische Belastungen und die Entstehung von ME/CFS
Auf der Suche nach Unterstützung konsultierte die Patientin zahlreiche Ärzte. Doch während der Pandemie und der Lockdowns waren viele Praxen auf die Betreuung von COVID-Patienten konzentriert. Schließlich hatte sie Glück und fand eine Ärztin mit umfangreicher Erfahrung in der Umweltmedizin. Diese Ärztin stellte nicht nur gezielte Fragen zu ihrer aktuellen Symptomatik, sondern betrachtete auch ihre gesamte medizinische Vorgeschichte, einschließlich früherer Belastungen durch Amalgam, Quecksilber und andere Umweltfaktoren.
Um mögliche Ursachen ihrer Beschwerden weiter zu untersuchen, wurden verschiedene Blutuntersuchungen durchgeführt, darunter eine Metallanalyse sowie eine Urinuntersuchung nach einer Chelat-Therapie. Die Ergebnisse deuteten auf erhebliche umweltmedizinische Belastungen hin, die vermutlich zu ihrer anhaltenden Erschöpfung beitrugen. Es wurde klar, dass eine umfassende Behandlung auch diese Faktoren berücksichtigen musste.
Im April 2021 stellte sich die Patientin einer weiteren spezialisierten Ärztin vor. Sie brachte eine Reihe von Vorbefunden mit, darunter den Nachweis einer genetischen Entgiftungsstörung. Diese Beeinträchtigung erschwerte die Fähigkeit ihres Körpers, toxische Schwermetalle und Umweltgifte auszuscheiden. Zudem wiesen die Untersuchungen auf eine Darmdysbiose und eine erhöhte Durchlässigkeit der Dünndarmwand („Leaky Gut“) hin. Die Menge an regulatorischen Darmbakterien, die für das Immunsystem und die neuronale Regulation wichtig sind, war signifikant verringert.
Schon in ihrer Jugend gab es Hinweise auf eine immunologische Fehlregulation. Der kreisrunde Haarausfall im Alter von 16 Jahren deutete auf eine Neigung zu Autoimmunerkrankungen hin. Die Kombination aus wiederkehrenden Virusreaktivierungen (insbesondere durch Herpesviren), den seit der Kindheit bestehenden Allergien, den frühen Autoimmunreaktionen und der vorbestehenden Sarkoidose ergab ein komplexes Bild, das wahrscheinlich zur Entwicklung von ME/CFS beitrug.
Ein weiterer wichtiger Aspekt waren sogenannte „NIKOs“ (Neuralgia-Inducing Cavitational Osteonecrosis) – chronische Entzündungen im Bereich der Zahnwurzeln, die früher als fettige degenerative Osteomyelitis bezeichnet wurden. Diese Entzündungen, die oft unbemerkt bleiben, können den gesamten Körper belasten, die Leistungsfähigkeit beeinträchtigen und eine chronische Entzündungsreaktion aufrechterhalten, was möglicherweise die Symptome von ME/CFS und Long-COVID verstärken kann.
Die Inuspherese – Ein Wendepunkt
Nach einer sorgfältigen Diagnostik entschied sich die Patientin, eine Inuspherese durchzuführen – eine spezielle Methode zur Blutwäsche, bei der entzündungsfördernde Substanzen und toxische Belastungen aus dem Blut entfernt werden. Bereits gegen Ende der ersten Behandlung bemerkte sie eine spürbare Veränderung: Der „Nebel im Kopf“ lichtete sich. Zum ersten Mal seit langem fühlte sie sich wieder klarer, als würde ein Schleier verschwinden. Ihre Fähigkeit zu denken und sich zu konzentrieren kehrte zurück – ein Gefühl, das sie beinahe vergessen hatte.
Am nächsten Tag bemerkte sie eine neue Beweglichkeit und Kraft in ihrem Körper. Die Erschöpfung, die sie jahrelang stark belastet hatte, wich einem Gefühl der Leichtigkeit. Sogar das Treppensteigen fiel ihr plötzlich deutlich leichter.
Eine Woche später folgte eine zweite Inuspherese mit demselben Filter. Die anschließenden Laboranalysen bestätigten, dass viele belastende Stoffe aus dem Körper ausgeschieden worden waren. Noch wichtiger war jedoch die erneute Verbesserung ihres Wohlbefindens. Die Symptome, die sie seit vielen Jahren begleiteten, waren zwar nicht vollständig verschwunden, aber sie hatten sich spürbar abgeschwächt.
Fortschritte zeigten sich auf verschiedenen Ebenen: Ihre Blasenprobleme nahmen ab, das Atmen fiel leichter, und die Muskeln sowie Sehnen fühlten sich geschmeidiger an. Ihre Kreislaufregulation stabilisierte sich, und sie konnte sich wieder bücken, ohne dass ihr schwindelig wurde. Auch die morgendlichen Anlaufschwierigkeiten, bei denen sie früher lange brauchte, um aufzustehen, wurden weniger.
Zum ersten Mal seit Jahren verspürte sie wieder einen Funken Hoffnung. Die Erkenntnis, dass eine Veränderung möglich war, gab ihr neue Energie und den Mut, weiter nach Lösungen zu suchen. Vielleicht war dies der erste Schritt in Richtung eines leichteren Lebens.
Die COVID-Impfung und ihre individuellen Folgen
Bei der Patientin konnte nach ihrer COVID-Infektion weder eine Antikörperbildung noch eine T-Zell-Immunität nachgewiesen werden. Das Labor äußerte sogar Zweifel, ob eine Infektion tatsächlich stattgefunden hatte, obwohl ein PCR-Test aus der Uniklinik eine SARS-CoV-2-Infektion bestätigt hatte. Aufgrund der fehlenden Immunantwort empfahl der behandelnde Arzt dringend eine Impfung.
Ende Juni 2021 erhielt die Patientin die COVID-Impfung. Bereits eine halbe Stunde nach der Injektion verspürte sie ein plötzliches Gefühl im Kopf, das sie als eine Art „Knall“ beschrieb – ähnlich einem Sektkorken, der gegen die Schädeldecke schlägt. Unmittelbar danach entwickelte sich ein lauter, anhaltender Tinnitus. In der darauffolgenden Woche litt sie unter starkem Krankheitsgefühl, hohem Nachtschweiß und ausgeprägten Schmerzen im gesamten Körper.
Etwa neun Monate nach der ersten Perikarditis trat erneut ein Perikarderguss auf, begleitet von Herzrhythmusstörungen. Die Patientin erkannte die Symptome sofort, da sie diese aus der Vergangenheit kannte. In den folgenden Monaten entwickelten sich mehrere Thrombophlebitiden – Venenentzündungen, bei denen zeitweise ein Bein deutlich dicker war als das andere. Zusätzlich kam es zu plötzlichen Blutungen aus der Blase, an manchen Tagen war der Urin komplett blutig und wurde von starken Schmerzen begleitet.
Eine durchgeführte Blasenspiegelung ergab eine vollständige Ablösung der Schleimhaut der Blase, was die behandelnde Urologin als sehr ungewöhnlich einstufte.
Des Weiteren verschlechterten sich verschiedene Symptome:
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Ausgeprägte Schmerzen im Iliosakralgelenk (Kreuzbeinbereich) mit rheumaähnlicher Symptomatik
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Verschlimmerung der neurologischen Beschwerden, insbesondere im Zusammenhang mit dem chronischen Erschöpfungssyndrom
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Starke Sehstörungen, die das Lesen und längeres Sehen erschwerten
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Dauerhafte Kopfschmerzen, die seit der Impfung durchgehend bestanden, insbesondere im Stirn- und Schläfenbereich sowie hinter den Augen
Eine augenärztliche Untersuchung ergab massive Gefäßveränderungen, die die behandelnde Ärztin bereits bei mehreren Long-COVID-Patienten beobachtet hatte. In der Folge wurden eine Arteriographie, eine Karotis-Doppler-Untersuchung und eine Langzeit-Blutdruckmessung durchgeführt. Alle Ergebnisse waren unauffällig, das Gefäßalter wurde mit 30 bis 40 Jahren angegeben, obwohl die Patientin zu diesem Zeitpunkt 58 Jahre alt war.
Zusätzlich konnte ein hoher Spiegel funktioneller Autoantikörper nachgewiesen werden, was auf eine Autoimmunreaktion hinweist, die sowohl das Nervensystem als auch die Gefäße erheblich beeinflusst.
In der Folge kam es zum vollständigen Haarausfall am gesamten Körper – inklusive Kopfhaare, Wimpern und Augenbrauen. Die Patientin trägt seither eine Perücke.
Angesichts der schweren Symptomatik unterzog sie sich schließlich drei weiteren Inuspheresen, um mögliche Veränderungen in ihrem Zustand zu überprüfen.
Erfahrung mit weiteren Inuspheresen
Die Patientin unterzog sich weiteren Inuspheresen und berichtete, dass sich ihr Zustand mit jeder Behandlung schrittweise verbesserte. Besonders bemerkenswert war, dass im Verlauf der letzten drei Behandlungen an einigen Stellen wieder Haare nachwuchsen – sowohl Wimpern als auch Augenbrauen. Diese Entwicklung stimmte sie hoffnungsvoll und gab ihr das Gefühl, auf einem positiven Weg der Veränderung zu sein.
Unter der Kombination aus Chelat-Therapie und Inuspherese zeigte sich zudem eine Verbesserung des zuvor therapieresistenten Handekzems. Auch die Durchblutungsstörungen in ihren Händen nahmen deutlich ab.
Die Inuspherese zielt darauf ab, autoimmune Fehlreaktionen zu reduzieren und entzündliche Prozesse im Körper zu lindern. Sie kann dazu beitragen, Entzündungsmediatoren sowie entzündungsfördernde Faktoren zu senken, was das gesamte entzündliche Geschehen im Körper abschwächt. Zudem wird angenommen, dass sie dabei helfen kann, virale Belastungen zu verringern und Umweltgifte, die häufig mit chronischen Erkrankungen in Verbindung stehen, aus dem Körper zu entfernen.
Spike-Protein-Nachweis im Serum, Immunzellen und Eluat
Während einer Inuspherese im Oktober 2022 berichtete die Patientin von einer schrittweisen Verbesserung ihres Zustands, sodass sie im Februar 2023 in den Urlaub fahren konnte. Leider infizierte sie sich dort mit COVID-19, ihrer zweiten Infektion nach März 2022. Diese Erkrankung verlief dieses Mal besonders schwer und hielt ungewöhnlich lange an.
Neben starkem Husten entwickelte sich ein beklemmendes Gefühl in der Brust, und es kam zu einem dritten Perikarderguss. Bereits während der ersten COVID-Infektion und nach der Impfung hatte sie Perikardergüsse erlitten. Trotz aller Bemühungen erholte sie sich nach dieser Infektion nicht, sondern ihr Zustand verschlechterte sich weiter. Der Husten verstärkte sich, begleitet von Kreislaufbeschwerden, Schmerzen und neurologischen Blasenstörungen. Die Sauerstoffsättigung war zeitweise so stark reduziert, dass eine therapeutische Lösung notwendig wurde.
Am 28. März 2023, fast sieben Wochen nach der Infektion, entschied sich die Patientin für eine weitere Inuspherese. Bereits während der Behandlung bemerkte sie eine leichte Besserung des Hustens. Eine Woche später waren die Atembeschwerden vollständig verschwunden. Vor der Behandlung hatte das Atmen für sie den Eindruck vermittelt, als würde sie durch einen Kaffeefilter atmen; nach der Behandlung konnte sie wieder ungehindert atmen.
Da sie an der genauen Wirkung der Inuspherese interessiert war, ließ sie vor und 14 Tage nach der Behandlung Blutproben entnehmen. Diese wurden zusammen mit dem Eluat der Inuspherese zur Analyse an das Labor von Frau Professor Dr. Brigitte König in Magdeburg geschickt. Die Ergebnisse zeigten eine deutliche Reduktion des Spike-Proteins:
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Vor der Inuspherese betrug die Spike-Protein-Konzentration in den Immunzellen 11,5 Pikogramm pro Milliliter, nach der Behandlung war dieser Wert auf 10 Pikogramm pro Milliliter gesunken.
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Im Plasma lag der Wert nach der Inuspherese bei 19 Pikogramm pro Milliliter (eine Vorher-Messung des Plasmas wurde aus Kostengründen nicht durchgeführt, eine solche Messung ist für die Zukunft geplant).
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Im Eluat der Inuspherese wurde eine Konzentration von 61,15 Pikogramm pro Milliliter Spike-Protein nachgewiesen.
Es ist derzeit nicht möglich, zwischen Impf-Spike-Protein und Virus-Spike-Protein zu unterscheiden, aber zukünftige Analysen könnten dies ermöglichen. Die hohe Konzentration im Eluat lässt sich durch die Filterwirkung der Inuspherese erklären, wodurch das Protein dort in stärkerer Konzentration vorliegt als im Blut oder in den Immunzellen.
Für die Patientin war dieser Nachweis sehr aufschlussreich und bestätigte ihre Annahme, dass die Inuspherese möglicherweise auch Spike-Proteine reduzieren kann. Sie betont jedoch, dass daraus kein Heilversprechen abgeleitet werden kann und dass diese Ergebnisse durch größere Studien weiter untersucht werden müssen. Das wichtigste Ergebnis für sie war jedoch, dass es ihr nach der Behandlung deutlich besser ging.
Patientenfall auf YouTube
Sehen Sie sich das vollständige Video auf YouTube an, um die persönliche Geschichte der Patientin direkt von ihr selbst zu erfahren.
In dem Video schildert sie ihre Erfahrungen, Symptome und den Verlauf ihrer Erkrankung ausführlich, sodass Sie sich ein eigenes Bild von ihrem Gesundheitszustand und den durchgeführten Behandlungen machen können.
Häufig gestellte Fragen zu Long COVID
Wie merkt man, wenn man Long COVID hat?
Long COVID zeigt sich oft durch anhaltende Symptome nach einer COVID-19-Erkrankung, die Wochen oder Monate bestehen bleiben. Häufige Anzeichen sind:
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Erschöpfung (tiefe Müdigkeit, die nicht durch Schlaf besser wird)
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Kognitive Probleme (Schwierigkeiten mit Konzentration und Gedächtnis, „Brain Fog“)
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Atembeschwerden (Kurzatmigkeit, Enge in der Brust)
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Kopfschmerzen und Muskel-/Gelenkschmerzen
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Schlafstörungen
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Herz-Kreislauf-Probleme (z.B. schnelle Herzfrequenz, Schwindel)
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Verdauungsprobleme und Haarausfall
Wenn diese Symptome nach einer COVID-19-Infektion weiterhin bestehen, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.
Wie lange hat man Long COVID?
Die Dauer von Long COVID kann sehr unterschiedlich sein und hängt von der individuellen Person und den Symptomen ab. Bei manchen Menschen klingen die Symptome nach einigen Wochen oder Monaten ab, während sie bei anderen über viele Monate oder sogar Jahre bestehen bleiben können. In vielen Fällen verbessern sich die Symptome mit der Zeit, aber es gibt auch Menschen, die weiterhin unter chronischen Beschwerden leiden.
Es gibt keine feste Zeitspanne, da Long COVID individuell verläuft. Einige Betroffene erleben eine allmähliche Besserung, während andere möglicherweise langfristige gesundheitliche Herausforderungen haben. Wenn die Symptome länger als 3 Monate andauern, spricht man von Long COVID. Ein ärztlicher Rat ist wichtig, um den Verlauf zu überwachen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen.
Kann Long COVID wieder verschwinden?
Ja, Long COVID kann in einigen Fällen wieder verschwinden, aber das hängt stark von der betroffenen Person und den spezifischen Symptomen ab. Bei vielen Menschen verbessern sich die Symptome im Laufe der Zeit, oft innerhalb von Monaten. Allerdings erleben manche auch langanhaltende oder chronische Beschwerden, die über längere Zeit bestehen bleiben können.
Die vollständige Genesung ist möglich, aber nicht garantiert. Die Behandlung von Long COVID konzentriert sich oft auf das Linderungen der Symptome und die Verbesserung der Lebensqualität. Jeder Fall ist individuell, und es ist wichtig, ärztliche Unterstützung zu suchen, um den Verlauf zu überwachen und geeignete Behandlungsansätze zu finden.
Kann man Long COVID im Blut nachweisen?
Long COVID kann nicht direkt im Blut nachgewiesen werden, da es keine spezifischen Tests gibt, die das Syndrom selbst bestätigen. Allerdings können einige Blutuntersuchungen Hinweise auf bestimmte Auswirkungen von Long COVID liefern, wie zum Beispiel:
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Erhöhte Entzündungswerte (z.B. CRP, Interleukine), die auf anhaltende Entzündungsprozesse im Körper hindeuten können.
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Autoantikörper: In einigen Fällen können erhöhte Autoantikörper nachgewiesen werden, die auf eine Autoimmunreaktion hindeuten.
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Spike-Proteine: Einige Studien haben untersucht, ob Spike-Proteine (entweder aus einer Impfung oder der Infektion) im Blut verbleiben und mit Long COVID-Symptomen in Zusammenhang stehen könnten.
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Kardiologische Marker: Wenn das Herz betroffen ist, können Marker wie Troponin erhöht sein.
Diese Tests können Hinweise auf bestimmte physiologische Veränderungen geben, die mit Long COVID in Verbindung stehen könnten, aber ein spezifischer, allgemeiner Bluttest zur Diagnose von Long COVID existiert derzeit nicht.
Häufig gestellte Fragen zum Post-Vac-Syndrom
Wie äußert sich das Post-Vac-Syndrom?
Das Post-Vac-Syndrom beschreibt eine Gruppe von Symptomen, die nach einer COVID-19-Impfung auftreten und länger anhalten können. Es wird oft als eine Art „langsame Reaktion“ auf den Impfstoff beschrieben, die sich ähnlich wie Long COVID entwickeln kann. Die Symptome variieren von Person zu Person, sind aber häufig:
- Erschöpfung: Anhaltende Müdigkeit, die sich nicht durch Schlaf oder Ruhe bessert.
- Kopfschmerzen: Häufige oder starke Kopfschmerzen.
- Muskel- und Gelenkschmerzen: Schmerzen ohne offensichtliche Ursache, ähnlich wie bei einer Grippe.
- Kognitive Beeinträchtigungen: Konzentrationsstörungen, Gedächtnisprobleme oder „Brain Fog“.
- Herz-Kreislauf-Probleme: Schwindel, erhöhter Herzschlag (Tachykardie) oder unregelmäßiger Herzrhythmus.
- Neurologische Symptome: Taubheitsgefühl, Kribbeln, Sehstörungen oder sogar Schlafstörungen.
- Gelenk- und Muskelschmerzen: Ähnlich wie bei entzündlichen Erkrankungen.Allergische Reaktionen: Hautausschläge, Schwellungen oder Atemprobleme.
- Blutgerinnungsstörungen: In sehr seltenen Fällen kann es zu Problemen mit der Blutgerinnung kommen.
Diese Symptome treten meist in den Wochen nach der Impfung auf und können einige Zeit anhalten. Wichtig ist, dass Post-Vac-Symptome sehr individuell sind und nicht jeder, der sich impfen lässt, davon betroffen ist. Bei Verdacht auf anhaltende Nebenwirkungen sollte ein Arzt aufgesucht werden, um die Symptome zu überwachen und auszuschließen, dass sie mit anderen Gesundheitsproblemen in Verbindung stehen.
Was ist der Unterschied zwischen Long COVID und Post-Vac?
Der Hauptunterschied zwischen Long COVID und Post-Vac-Syndrom liegt in der Ursache der Symptome:
Long COVID:
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Tritt nach einer COVID-19-Infektion auf.
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Es umfasst anhaltende oder sich verschlechternde Symptome, die Wochen oder Monate nach einer akuten COVID-19-Erkrankung bestehen bleiben.
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Symptome können unter anderem Erschöpfung, Atembeschwerden, Konzentrationsprobleme, Schlafstörungen und Kopfschmerzen umfassen.
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Long COVID kann auch Menschen betreffen, die eine milde oder asymptomatische COVID-19-Erkrankung hatten.
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Post-Vac-Syndrom:
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Tritt nach einer COVID-19-Impfung auf.
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Es bezieht sich auf anhaltende oder neu auftretende Symptome, die Wochen nach einer Impfung bestehen bleiben.
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Symptome ähneln denen von Long COVID, wie Erschöpfung, Kopfschmerzen, Muskel- und Gelenkschmerzen, kognitive Beeinträchtigungen und Herz-Kreislauf-Probleme.
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Im Gegensatz zu Long COVID resultiert Post-Vac aus der Reaktion des Körpers auf die Impfung und nicht aus einer Virusinfektion.
Was sind die Symptome beim Post-Vac-Syndrom?
Die Symptome des Post-Vac-Syndroms können nach einer COVID-19-Impfung auftreten und variieren von Person zu Person. Häufige Symptome sind:
- Erschöpfung: Anhaltende Müdigkeit, die nicht durch Schlaf oder Ruhe verbessert wird.
- Kopfschmerzen: Häufige, langanhaltende oder starke Kopfschmerzen.
- Muskel- und Gelenkschmerzen: Schmerzen in Muskeln und Gelenken, die an eine Grippe erinnern können.
- Kognitive Beeinträchtigungen: Konzentrationsstörungen, Gedächtnisprobleme und „Brain Fog“ (Verschwommenheit im Denken).
- Herz-Kreislauf-Probleme: Unregelmäßiger Herzschlag, erhöhter Puls (Tachykardie), Schwindel oder Kreislaufschwäche.
- Schlafstörungen: Einschlafprobleme oder nicht erholsamer Schlaf.
- Neurologische Symptome: Taubheitsgefühl, Kribbeln, Sehstörungen oder Schwindel.
- Gelenk- und Muskelschmerzen: Schmerzen ohne offensichtliche Ursache, ähnlich wie bei entzündlichen Erkrankungen.
- Allergische Reaktionen: Hautausschläge, Schwellungen oder Atemprobleme.
- Blutgerinnungsstörungen: Sehr seltene, aber mögliche Auswirkungen, wie Thrombosen oder andere Gerinnungsstörungen.
Die Symptome können Wochen oder Monate nach der Impfung anhalten und beeinträchtigen oft die Lebensqualität. Es ist wichtig, bei anhaltenden oder schweren Symptomen ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Welche Blutwerte sind beim Post-Vac-Syndrom auffällig?
Beim Post-Vac-Syndrom können einige Blutwerte auffällig sein, die auf Entzündungen oder Immunreaktionen hinweisen:
- Entzündungsmarker: Erhöhtes CRP und Procalcitonin weisen auf Entzündungen hin.
- Autoantikörper: Hohe Antinukleäre Antikörper (ANA) oder Anti-Phospholipid-Antikörper können auf Autoimmunreaktionen hindeuten.
- Leukozyten: Ein erhöhter oder verringerter Wert kann auf eine Immunantwort hinweisen.
- D-Dimer: Ein erhöhter D-Dimer-Wert kann auf eine erhöhte Blutgerinnung hinweisen.
- Lymphozyten: Veränderungen in der Zahl der Lymphozyten können auf eine Immunreaktion hinweisen.
Diese Werte können auf eine Reaktion des Körpers nach der Impfung hindeuten, müssen aber immer im Kontext mit den Symptomen und der ärztlichen Untersuchung bewertet werden.
Studienlage zu diesem Fall
Amalgam und Haarausfall
Eine Studie aus der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg fand, dass 51 % der Frauen mit Haarausfall erhöhte Konzentrationen von Quecksilber und anderen Schwermetallen im Urin aufwiesen, insbesondere bei Frauen mit Amalgamfüllungen. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass Amalgamfüllungen möglicherweise mit erhöhten Schwermetallwerten und Haarausfall in Verbindung stehen könnten.
Genetische Entgiftungsstörungen und Schwermetallbelastung
Einige Studien, wie die von der Biologischen Zahnmedizin Balingen, weisen darauf hin, dass genetische Variationen die Fähigkeit des Körpers beeinflussen, Schwermetalle wie Quecksilber auszuschwemmen. Dies könnte erklären, warum einige Menschen nach Amalgamfüllungen stärker unter gesundheitlichen Beschwerden wie Müdigkeit und erhöhtem Infektrisiko leiden.
Umweltfaktoren und chronische Erschöpfung
Umweltfaktoren wie Schwermetallbelastungen und Allergien könnten zur Entwicklung chronischer Erschöpfung beitragen. Ein Artikel im „Zentrum der Gesundheit“ betont, dass Nickelallergien und Umweltfaktoren wie Schwermetalle möglicherweise zur Entstehung von Long-COVID oder ME/CFS beitragen können.
Perikarditis als Manifestation von Long-COVID
Eine Studie identifizierte, dass 22 % der Patienten mit Long-COVID nach mindestens 12 Wochen an akuter Perikarditis litten. Zu den Risikofaktoren gehörten unter anderem das weibliche Geschlecht und eine Vorgeschichte von Autoimmun- oder allergischen Erkrankungen.
Häufigkeit und Risikofaktoren von Brain Fog bei Long-COVID
Studien identifizieren das so genannte „Brain Fog“ als häufiges Symptom bei Long-COVID-Patienten. Dies stimmt mit den neurologischen Symptomen der Patientin überein, die nach ihrer zweiten COVID-Infektion unter Beschwerden wie Müdigkeit und Konzentrationsstörungen litt.
Langfristige neurologische Symptome nach COVID-19
Forschungen der University of Minnesota zeigen, dass COVID-19 Entzündungen im Gehirn verursachen kann, die zu Symptomen wie Müdigkeit und Brain Fog führen.
Spike-Proteine und Long-COVID
Eine Studie von Snyder et al. (2021) zeigt, dass das Spike-Protein von SARS-CoV-2 lange nach der Infektion im Körper verbleiben kann und entzündliche Reaktionen auslöst, die zu Long-COVID-Symptomen führen.
Perikarditis nach COVID-19-Infektion oder Impfung
Studien belegen, dass Perikarditis nach einer COVID-Infektion oder Impfung auftreten kann. Eine Studie von Cevik et al. (2022) beschreibt den Zusammenhang zwischen Autoimmunreaktionen gegen das Spike-Protein und der Entwicklung von Perikarditis.
Langfristige Auswirkungen von COVID-19 (Long-COVID)
Laut der NHS können die langfristigen Effekte von COVID-19, bekannt als Long-COVID, bei jedem auftreten, der dem SARS-CoV-2-Virus ausgesetzt war, unabhängig vom Alter oder der Schwere der ursprünglichen Symptome. Zu den häufigsten Symptomen gehören Müdigkeit, Atemnot, Brain Fog und Herzklopfen.
Neuralgia-Inducing Cavitational Osteonecrosis (NICO) und ihre Auswirkungen
NICO bezeichnet chronische Entzündungen im Kieferbereich, die neuralgische Schmerzen verursachen können. Diese Entzündungen können das Immunsystem beeinflussen und das Allgemeinbefinden beeinträchtigen. Eine Übersichtsarbeit im „Journal of Oral and Maxillofacial Surgery“ diskutiert die Ätiologie, Diagnose und Behandlung von NICO und betont die Notwendigkeit weiterer Forschung.
Myo- und Perikarditis nach COVID-19-Impfung
Es gibt dokumentierte Fälle von Myokarditis und Perikarditis nach Verabreichung von COVID-19-mRNA-Impfstoffen, insbesondere bei jüngeren Männern. Eine Studie aus den USA identifizierte 204 solcher Fälle zwischen Dezember 2020 und August 2021. Die Häufigkeit variierte je nach Impfstoff und Altersgruppe.

